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Dem Spam auf der Spur
In einer Langzeitstudie hat sich das Center for Democracy & Technology (CDT) damit beschäftigt, wie sich Spam-Mails am besten vermeiden lassen.
Um eine Erkenntnis zu erlangen, haben die Experten über 250 E-Mail Adressen in den Weiten des Internet platziert.
Nach sechs Monaten hat man nachgeschaut, wie viel unerwünschte Post in den entsprechenden Postfächern eingegangen ist.
Es ist nicht verwunderlich, dass der größte Teil der E-Mail Postfächer mit Spam gefüllt war.
Die Experten konnten insgesamt 8842 unerwünschte Posteingänge verzeichnen.
Anschließend wurden die Erkenntnisse umgesetzt und Ratschläge für User erarbeitet, damit man vor Spam wenigstens etwas verschont bleibt.
Von den 8842 Spam-Nachrichten enthielten 8609 Mails Informationen, die auf Veröffentlichungen im Internet zurückgehen. Ungefähr 110 Nachrichten enthielten Informationen die im Usenet gepostet worden waren, und 82 von Internetdiensten, die in Formularen nach einer E-Mail-Adresse fragen und bei denen die opt-out-Box angekreuzt wurde.
Lediglich 25 unerwünschte Nachrichten wurden durch die unerlaubte Weitergabe von E-Mail-Adressen verursacht. Foren, in denen die E-Mail Adresse verwendet wird, haben nur 15 dieser Nachrichten verursacht.
Nur in einem Fall nutzte der Spam-Versender offenbar eine Adresse, die er in einer Whois-Datenbank gefunden haben muss.
Aus diesen gewonnenen Erkenntnissen kann man Schlussfolgern, dass E-Mail-Adressen, die auf Internetseiten oder in Newsgroups veröffentlicht werden, für den größten Teil des Spam verantwortlich sind.
Um an diese Adressen zu gelangen, verwenden die Spam-Versender spezielle Software um die entsprechenden Adressen einzusammeln.
Aus diesem Grund sollte man solche E-Mail Adressen nur in umgeschriebener Form veröffentlichen.
So verfremdete Adressen ziehen keinen Spam an.
Weiterhin sollte man Vorsicht walten lassen, wenn man Finanzaktivitäten im Internet durchführt. Benutzen sie eine extra E-mail Adresse, wenn sie zum Beispiel Kreditkarten oder ein Girokonto über das Internet beantragen.
Weiterhin ist es ratsam lange E-Mail Adressen zu wählen.
Einige Spamprogramme sind in der Lage, jede denkbare Buchstabenkombination einer Domain auszuprobieren und E-Mail-Server mit Spam regelrecht zu fluten.
Viele Internet-Nutzer, die auf Homepages von Unternehmen Formulare ausfüllen und dabei ihre elektronische Adresse angeben, bekommen nur deshalb unerwünschte Post, weil sie in den Formularen eine Option übersehen haben, mit der sie Werbebotschaften oder andere E-Mails ablehnen können.