Willkommen bei Projekt-Lumos.de

 

Australien will Spam unter Strafe stellen

Wenn man sein E-Mail Postfach abruft, kann einen manchmal schon das Grauen packen. Das Postfach ist mit unerwünschtem Werbemüll für alle möglichen Waren überflutet.
In Australien werden es die Versender solcher unerwünschten Werbebotschaften demnächst schwer haben. Australien hat Spammern den Kampf angesagt.
Der australische Minister für Kommunikation und Informationstechnologie hatte ein neues wirksames Verbraucherschutzgesetzt auf den Weg gebracht.
Der Gesetzesentwurf werde "so schnell wie möglich" dem Bundesparlament zugeleitet.
Den Expertenmeinungen zu folge, ist ungefähr die Hälfte des E-Mail Aufkommens auf unerwünschte Werbung und anderen Spam zurückzuführen.

"Elektronische Junk-Mail gerät völlig aus der Kontrolle", erklärt der Minister gegenüber der Presse.
"Sie ist nicht nur lästig, sondern stellt inzwischen eine teure Störung und eine Bedrohung der IT-Systeme dar."
Das Internet wird von Milliarden von E-Mails verstopft.
Wenn man den Schätzungen von Experten Glauben schenken darf, müssen Unternehmen ungefähr 1.000 Euro pro Mitarbeiter jährlich aufwenden, die durch Produktionseinbußen in Folge von Spam entstehen.

Mit dem neuen Gesetz will die Die australische Regierung vor allem das Versenden von Mails mit einer gefälschten Absenderadresse unter Strafe stellen.
Werbemails dürfe nur noch an diejenigen Internet-Anwender verschickt werden, die sich ausdrücklich damit einverstanden erklärt hätten (Opt-in).
Spammer und Firmen, die ihre Dienste trotzdem nutzen, sollen in Zukunft mit hohen Strafen belegt werden können.